Tarifrunde Stahl 2019

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Nächste Termine:
10.01.2019: erste Verhandlung
23.01.2019: zweite Verhandlung
+++ 2. Verhandlung in der Stahltarifrunde beendet +++ Positionen weiterhin weit auseinander +++ kein Angebot der Arbeitgeber +++ nächste Verhandlung am 01. Februar +++
24.01.2019: nächste Sitzung der Tarifkommission
25.01.2019: VL Vollversammlung um 14:15
31.1.2019:Aktion "Feuer u Flamme" (Flyer PDF 1) (Flyer PDF 2)
WAZ +++IG Metall beendet Friedenspflicht mit Fackellauf in Duisburg +++
20.000 Stahlarbeitnehmer warten auf ein Tarifangebot der Arbeitgeber. Die Friedenspflicht wird heute Nacht mit brennenden Fackeln beendet.

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01.02.2019:dritte Verhandlung
in der Stahlindustrie endet nach 15 Minuten+++ Wir haben einen konstruktiven Vorschlag eingefordert, die Arbeitgeber haben nichts geliefert. Das Spiel auf Zeit der Arbeitgeber muss enden.+++Knut Giesler: "Alle Argumente wurden in den ersten beiden Verhandlungsrunden ausgetauscht. Es hat sich keine neue wirtschaftliche Situation ergeben, die diskutiert werden müsste. Ohne Angebot ergeben Verhandlungen derzeit keinen Sinn. Darum haben wir das heute schnell beendet. Die Arbeitgeber spielen auf Zeit und reden eine schlechte Zukunft herbei, die sie sich scheinbar erhoffen. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Für Zeitspiel und Schauspielerei gibt es im Fußball die gelbe Karte. Diese werden die Beschäftigten ab der kommenden Woche in Warnstreiks den Arbeitgebern zeigen. Das werde ich unserer Tarifkommission morgen empfehlen.“

02.02.2019: nächste Sitzung der Tarifkommission+++ Tarifkommission beschließt Warnstreiks in der Stahlindustrie +++ Beginn am Montag in Dortmund bei tkse +++ Wir sind stark in Stahl +++

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Die Verärgerung über die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber ist groß. Die Beschäftigten haben in den letzten Jahren einen großen Beitrag geleistet, um die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie in Deutschland zu sichern. Jetzt, wo es gut läuft, sollen sie nicht daran teilhaben dürfen. Die Konsequenz daraus sind Warnstreiks.“

Stahlnachrichten. 06.12.2018 Nr 1 (Flyer PDF)

Stahlnachrichten. 14.01.2019 Nr 2 (Flyer PDF)

02.02.19 19.00

stahlnachrichten



   

Aktion 31.01.2019

 
       


01.02.19 07.00

Stahltarifrunde 2019

1. Verhandlung Stahltarifrunde beendet. Nichts Neues: Arbeitgeber halten unsere Forderung wie immer für total überzogen. Nächste Verhandlung am 23.01.

IG Metall NRW

6 Prozent mehr Geld und Möglichkeiten für mehr freie Tage – IG Metall NRW begründet Forderung zum Auftakt der Stahltarifrunde

Zu Beginn der Tarifrunde für die 72 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie hat die IG Metall ihre Forderung von 6 Prozent und einer zusätzlichen Urlaubsvergütung von 1800 Euro mit der guten wirtschaftlichen Situation begründet. „Alle Rahmendaten sprechen für eine ordentliche Entgelterhöhung“, so Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer. Die Forschungsinstitute sehen die deutsche Wirtschaft weiter auf einem stabilen Wachstumskurs. Sie erwarten einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um bis zu 2 Prozent. Auch die Stahlbranche ist in guter Verfassung. Giesler: „Viele Konzerne haben in den letzten Wochen Rekordergebnisse vermeldet. Mit Stahl wird endlich wieder gutes Geld verdient. An dieser guten Entwicklung sind nun auch die Beschäftigten zu beteiligen.“
Giesler verwies auch darauf, dass die IG Metall in den Krisenjahren in Tarifrunden mit moderaten Forderungen und Abschlüssen der schwierigen Situation der Branche Rechnung getragen habe. Zudem hob er das Engagement der Beschäftigten für vernünftige politische Rahmenbedingungen beim CO2-Handel, den Energiepreisen oder gegen Dumping-Stahl hervor.
„Die Erfolge dieses Engagements der Beschäftigten haben einen großen Beitrag zur Zukunft des Stahls in Deutschland geleistet. In dieser Tarifrunde haben nun die Unternehmen die Möglichkeit etwas für die Zukunft der Branche zu tun. Denn zur Zukunftsfähigkeit einer Branche gehören auch gute Arbeitsbedingungen und ein gutes Entgeltniveau. Und hier hat die Stahlbranche in den letzten Jahren etwas den Anschluss verloren. Hier gilt es etwas aufzuholen, sonst haben die Unternehmen beim Kampf um die Fachkräfte der Zukunft schlechte Karten“, sagte Giesler.
Darum müssten auch Entlastungsmöglichkeiten für die Beschäftigten geschaffen werden. Giesler: „Schicht schlaucht. Gerade im Stahl. Deshalb soll die zusätzliche Urlaubsvergütung in Höhe von 1800 Euro auf Wunsch der Beschäftigten auch in freie Tage umgewandelt werden können.“

Am 23. Januar 2019 findet die 2. Verhandlung in Düsseldorf statt. Am 31. Januar 2019 endet die Friedenspflicht.


11.01.19 08.00

Tarifrunde 2019


08.01. 19 12.00

Tariferfolge 1956-1999

Tariferfolge 1956-1999

 

(PDF)

20.12.15 08.00