Tarifrunde Stahl 2014

Stahlnachrichten NR 8 Tarifrunde Stahl 2014

Stahlnachrichten NR 8

Verhandlungsergebnis mit großer Mehrheit angenommen.
Mit großer Mehrheit hat die Tarifkommission für die nordwestdeutsche Stahlindustrie das Verhandlungsergebnis vom 8. Juli 2014 angenommen. Jetzt tritt der neue Tarifvertrag in Kraft.

Bereits am 9. Juli 2014 hatte Knut Giesler der Tarifkommission das Verhandlungsergebnis vorgestellt. Dann wurde in den Betrieben und IG Metall Geschäftsstellen der Stahlstandorte in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Niedersachsen und Dillenburg/Hessen ausgiebig diskutiert. Das Abstimmungsergebnis vom 17. Juli 2014 setzte den Abschluss unter die Tarifrunde 2014.

(Stahlnachrichten Nr:8)
(IG Metall NRW)

21.07.14 19.00

Stahltarifrunde 2014

Vertrauensleute Vollversammlung im Hotel Montan.


Vertrauensleute der ThyssenKrupp Steel Europe haben heute bei einer Vollversammlung
im Hotel-Montan das Verhandlungsergebnis angenommen.

 


16.07.14 18.00

Stahlnachrichten NR 7 Tarifrunde Stahl 2014

Stahlnachrichten NR 7

Altersteilzeit, Azubi-Übernahme und Werkverträge neu geregelt
Ab Juli mehr Geld: Erst 2,3 Prozent, dann 1,7 Prozent.

Die 75.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie erhalten ab diesem Monat 2,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt, und ab Mai 2015 weitere 1,7 Prozent. Alle Azubis erhalten 36 Euro mehr. Darauf haben sich die IG Metall und der Arbeitgeberverband Stahl heute früh in Gelsenkirchen nach zwölfstündiger Tarifverhandlung geeinigt.

(Stahlnachrichten Nr:7)
(IG Metall NRW)

09.07.14 10.00

Schnellmeldung NR 2. Tarifrunde Stahl 2014

Schnellmeldung NR 2

Sofort mehr Geld: Erst 2,3 Prozent, dann 1,7 Prozent

Die 75.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie erhalten ab diesem Monat 2,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt, und ab Mai 2015 weitere 1,7 Prozent. Alle Azubis erhalten 36 Euro mehr. Darauf haben sich die IG Metall und der Arbeitgeberverband Stahl heute früh in Gelsenkirchen nach zwölfstündiger Tarifverhandlung geeinigt.

Wer in Altersteilzeit (ATZ) ist, behält seinen Anspruch auf 85 Prozent des letzten Nettoentgelts - er muss nicht in die abschlagsfreie Rente ab 63 Lebens- und 45 Beitragsjahren wechseln, die im Regelfall nur die Hälfte seines letzten Einkommens ausmacht. Die Beschäftigten, die zwar 63 Jahre alt sind, aber noch keine 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, erhalten die Möglichkeit, diese Zeit zu überbrücken.

Die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten, die Ende 2011 erstmals tarifvertraglich vereinbart wurde, ist bis Anfang 2018 fortgeschrieben worden. Wer also jetzt eine Ausbildung beginnt, kann grundsätzlich davon ausgehen, dass er oder sie nach bestandener Abschlussprüfung einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhält.

So geht es weiter:
Am 9. Juli 2014 kommt die Tarifkommission in Sprockhövel zusammen.
Nach umfassender Diskussion in den Betrieben wird sie über die Annahme des Ergebnisses entscheiden

(Schnellmeldung NR 2)
(IG Metall NRW)

08.07.14 09.00

weitere Bilder vom Warnstreik Tarifrunde Stahl 2014

(weitere Bilder)

06.07.14 16.00

Stahlnachrichten NR 6 Tarifrunde Stahl 2014

Stahlnachrichten NR 6

Druck auf die Arbeitgeber wächst

Schon 10.000 Stahlarbeiter im Warnstreik
Warnstreiks / 27 Fotos: aus Düsseldorf-Benrath 3, Finnentrop bei Olpe 1, Kreuztal bei Siegen 4, Duisburg vor TKSE 4 und vor HKM 3, Bremen 3, Dortmund 3, Düsseldorf-Reisholz 3 und Krefeld 3 von Ulrike Reinker, Jürgen Stiesberg, Stephen Petrat, Daniel Tech, Axel Völkel, Heiko Grupp und Horst Schaumann

Die heiße Phase im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie hat heute ihren Höhepunkt erreicht: Bei zahlreichen Warnstreiks legten über 8000 Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen und Bremen für mehrere Stunden die Arbeit nieder. Damit ist die Zahl der Warnstreikenden seit 1. Juli auf 10.000 gestiegen.

 

(Stahlnachrichten Nr:6)
(IG Metall NRW)

04.07.14 10.00

Bilder zur Tarifrunde 2014 bei TKSE

Bilder zur Tarifrunde bei ThyssenKrupp Steel Duisburg/Hamborn

   

(weitere Bilder)

03.07. 14 20.00

Stahltarifrunde 2014

 Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die 4. Verhandlungsrunde findet am Montag, dem 07.06.14, um 16.00 Uhr, in Gelsenkirchen statt.

Wir wollen als VKL-/BR-Mitglieder diese Verhandlung mit einer Aktion begleiten, die für 15.00 Uhr in Gelsenkirchen vor dem Maritim-Hotel geplant ist.

Dazu wird ein Bus seitens der IG Metall gestellt.

Treffpunkt Tor 1:   13.30 Uhr
Abfahrt:                    14.00 Uhr

Um Anmeldung wird in Zimmer 16 bei den Kolleginnen Wallich/Conrad gebeten.

 


03.07.14 12.00

Warnstreikaktion Tarifrunde Stahl 2014

Wir machen Druck:

Warnstreikaktion am Donnerstag, 03.07.2014, 10.00 Uhr

 ThyssenKrupp Steel Europe AG, Werke Hamborn/Beeckerwerth Tor 1,

Demonstrationszug der Azubis ab 9.45 Uhr, Franz-Lenze-Straße zum Tor 1
 
Kundgebung ab 10.00 Uhr u.a. mit:

Knut Giesler, IG Metall Bezirksleiter NRW, Verhandlungsführer
Dieter Lieske, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Duisburg-Dinslaken
Wilhelm Segerath, Betriebsratsvorsitzender, TKSE AG
Angelina Huld, Jugend- und Auszubildendenvertretung, TKSE AG
Wilfried Müller, Vertrauenskörperleiter, TKSE AG

(Aufruf)

01.07.14 18.00

Schnellmeldung NR 1. Tarifrunde Stahl 2014

1.Schnellmeldung 2014

(Schnellmeldung NR 1)

01.07.14 08.00

Tarifrunde Stahl 2014

IG Metall-3 Verhandlung in Düsseldorf

Mit einer außergewöhnlichen Jugendaktion hat die 3.Verhandlungsrunde für die Eisen u Stahlindustrie in Düsseldorf begonnen.

!!!!! Wichtig !!!!!

Arbeitgeber legen auch in der 3.Verhandlung kein Angebot vor.Jetzt müssen wir denDruck erhöhen.

Unsere Antwort:

Warnstreiks ! ! ! ! !

Nächste Verhandlung am 7.Juli 2014

30.06.14 20.00

Stahlnachrichten NR 5 Tarifrunde Stahl 2014

13. Juni 2014Stahl
IG Metall-Tarifkommission macht Druck

Stahlarbeiter bereiten Warnstreiks vor
Ab 1. Juli ist in der nordwestdeutschen Stahlindustrie mit Warnstreiks zu rechnen. Nach der ergebnislosen zweiten Tarifverhandlung gestern in Gelsenkirchen beschloss die IG Metall-Tarifkommission heute am selben Ort, den Druck auf den Arbeitgeberverband zu erhöhen. Sollte es auch in der dritten Runde am 30. Juni in Düsseldorf kein tragfähiges Angebot geben, wird in allen Werken die Arbeit niedergelegt.

Die IG Metall fordert für die 75.000 Beschäftigten in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen fünf Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung ab 1. Juni für zwölf Monate. Zudem sollen die Tarifverträge zur Altersteilzeit, zur Beschäftigungssicherung und zur unbefristeten Übernahme der Ausgebildeten verlängert und eine Einstieg in die tarifliche Regelung von Werkverträgen geschafft werden.

Ein Angebot zur Tariferhöhung wollen die Arbeitgeber erst machen, wenn sie wissen, "was uns die anderen Forderungen kosten". Nach Auffassung der IG Metall nichts. "Es kommen keinen zusätzlichen Kosten auf die Betriebe zu", sagte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Knut Giesler. Deshalb gebe es auch "nichts zu verrechnen".

(Stahlnachrichten Nr:5)
(IG Metall NRW)

16.06.14 11.00

Stahlnachrichten NR 4 Tarifrunde Stahl 2014

Erste Tarifverhandlung:

Arbeitgeber machen kein Angebot
Ohne Gegenangebot der Arbeitgeber endete heute die erste Tarifverhandlung für die nordwestdeutsche Stahlindustrie. Die IG Metall NRW fordert fünf Prozent mehr Geld für die 75.000 Beschäftigten, die Fortsetzung der Altersteilzeit und der unbefristeten Übernahme der Ausgebildeten sowie faire Werkverträge. Die zweite Verhandlung findet am 12. Juni statt.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Knut Giesler sagte: "Mit unserer Forderung nach fünf Prozent mehr Geld tragen wir der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Stahlindustrie und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Rechnung." Auf die Frage, ob er mit einer kurzen oder langen Tarifrunde rechne, antwortete Giesler: "Wir stehen nicht unter Zeitdruck." Der Hintergrund: Aus den Abnehmerbranchen Automobil-, Maschinenbau- und Bauindustrie ist nach Einschätzung der IG Metall mit einem deutlichen Nachfrageschub für die kommenden Monate und das Jahr 2015 zu erwarten.

(Stahlnachrichten Nr:4)
(IG Metall NRW)

10.06.13 09.00

Stahlnachrichten NR 3 Tarifrunde Stahl 2014

IG Metall-Tarifkommission Stahl beschließt Forderung

Fünf Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung
Um fünf Prozent sollen Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung ab 1. Juni steigen. Das hat die IG Metall-Tarifkommission heute in Sprockhövel einstimmig beschlossen. Die Tarifverhandlungen für die 75 000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordwestdeutschland beginnen wahrscheinlich in der ersten Juni-Hälfte.

(Stahlnachrichten Nr:3)
(IG Metall NRW)

23.05.13 08.00

Stahltarifrunde 2014

Tarifkommission beschließt Forderungsempfehlung
21. Mai 2014    

Einstimmig haben die Mitglieder der Tarifkommission für die nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie die Forderungsempfehlung an den IG Metall Vorstand beschlossen:

Forderungsempfehlung der Tarifkommission
5 Prozent mehr Entgelt – Werkverträge fair gestalten – Weiterführung der Tarifverträge zur Altersteilzeit und Beschäftigungssicherung inklusive unbefristeter Übernahme der Auszubildenden.

Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen für die rund 75.000 Beschäftigten in der Eisen- und Stahlindustrie sollen um fünf Prozent steigen. Dabei soll es für die Auszubildenden von ersten bis zum dritten Ausbildungsjahr überproportional mehr geben. Für sie soll der Erhöhungsbetrag des vierten Ausbildungsjahrs gelten.

Knut Giesler, Bezirksleiter IG Metall Nordrhein-Westfalen und Verhandlungsführer: „Die Betriebe in der Eisen- und Stahlindustrie sind gut ausgelastet. Die Forderung ist der wirtschaftlichen Lage und den Diskussionen der Beschäftigten in den Betrieben angemessen. Unser Ziel ist mehr Geld für die Beschäftigten und ein ordentlicher Beitrag zur Binnennachfrage in Deutschland.“

Die Tarifkommissionsmitglieder setzen zudem darauf, die Zunahme von Werkverträgen einzudämmen und neue Standards für Fairness zu setzen.

Eigen vor Fremd (Die Beschäftigung eigener Mitarbeiter soll Vorrang vor dem Einsatz von Fremdfirmen bekommen),
Kein Einsatz von Sub-Sub Unternehmen in den Betrieben,
Tarifstandards sowie Arbeitsschutzbestimmungen für alle.

Der Tarifvertrag zur Altersteilzeit soll fortgeführt werden. Hier geht es vor allem darum, den demografischen Wandel in der Stahlindustrie weiterhin zu gestalten. Der Tarifvertrag soll an die neue Gesetzeslage (Rente mit 63) angepasst werden. Auch der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung soll fortgeschrieben werden, unter anderen um die unbefristete Übernahme von Auszubildenden über 2016 hinaus abzusichern.

Giesler: „Gerade in der Eisen- und Stahlindustrie sind viele ältere Arbeitnehmer beschäftigt, die in naher Zukunft aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Gut ausgebildete Fachkräfte müssen nachrücken. Da ist es umso wichtiger, dass junge Menschen nach der Ausbildung mit der unbefristeten Übernahme einen gesicherten Arbeitsplatz zu fairen Bedingungen erhalten.“

(Stark im Stahl)

(Stahlnachrichten Nr:3)


23.05.14 08.00

Stahltarifrunde 2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Tarifrunde 2014 für die Stahlindustrie in Westdeutschland, steht unter schwierigen Vorzeichen. Bei vielen Betrieben ist vor allem die Ertrags-, aber auch die Auftragslage nicht besonders positiv. Der ruinöse Wettbewerb und die Krise in Europa, trägt sein Übriges dazu bei. Trotzdem können die Beschäftigten in der deutschen Stahlindustrie Selbstbewusst in diese Tarifauseinandersetzung gehen. Denn sie stellen Produkte für die Zukunft her. Stahl ist Zukunft, Stahl hat Zukunft! Wer mit offenen Augen durch die Welt geht wird sehen, dass ohne Stahl nur wenig geht.

Die Tarifkommission der IG Metall wird am 21. Mai in Sprockhövel die endgültige Forderung unter Würdigung aller Aspekte aufstellen.

In ihrer Vertrauensleutesitzung am 13.05.2014, haben die IG Metall Vertrauensleute nach ausgiebiger Diskussion, folgenden Vorschlag für eine Forderung formuliert:

  1. Tabellenwirksame Erhöhung der Löhne und Gehälter um  6,5%.
  2. Laufzeit des Tarifvertrags maximal 12 Monate.
  3. Verlängerung und Erweiterung des Tarifvertrags zur Bewältigung des demographischen Wandels in der Stahlindustrie. In einem neu gestalteten Tarifwerk „Demographie“ sollten insbesondere die Themen Alters- und Alternsgerechtes Arbeiten verbindlich vereinbart werden.
  4. Unveränderte Verlängerung des Tarifvertrags zur Altersteilzeit mit einer Laufzeit oberhalb 12 Monate.
  5. Verlängerung des Beschäftigungssicherungstarifvertrags, insbesondere  § 3 zur längerfristigen Regelung der Übernahme Ausgebildeter.
  6. Verhandlung eines Tarifwerks, zur wirksamen Ausweitung/Verbesserung der Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte, bei der Vergabe von Leistungen in Werk-, Dienstleistungsverträgen.
  7. Jugend: Prozentuale Forderung analog Erwachsenenbereich. Der sich aus dem Tarifergebnis ergebende Brutto-Betrag des 4. Ausbildungsjahres, soll als Festbetrag auf das 1. – 3. Ausbildungsjahr übertragen werden.



14.05.14 10.00

Start in die Stahltarifrunde 2014

Treffen der Tarifkommission

IG Metall für mehr Entgelt und "Werkfairträge"
Verkehrte Welt: Einerseits haben die Stahlarbeiter viel zu tun - Produktion und Produktivität steigen. Andererseits sinken die Erzeugerpreise - also sind Umsatz und Ertrag relativ bescheiden. Vor diesem Hintergrund diskutierte die IG Metall-Tarifkommission für die nordwestdeutsche Stahlindustrie heute über die Tarifrunde 2014.


Foto: Thomas Range

(IG Metall)

(2014.04.28 Stahlnachrichten 02.pdf )


29.04.14 16.00

Start in die Stahltarifrunde 2014

Start in die Stahltarifrunde 2014

IG Metall kündigt Lohntarifvertrag

Die IG Metall rüstet sich für die Tarifrunde 2014: Sie hat den Tarifvertrag zu Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung fristgerecht zum 31. Mai gekündigt. Welche Tariferhöhung sie für die 75.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie fordern wird, steht noch nicht zur Diskussion. Dafür sei es zu früh, erklärte IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler. Diskutiert werden Themen wie die Bekämpfung unfairer Werkverträge.

(2014.03.10 Stahlnachrichten 01.pdf )

 


11.03.14 13.00