Tarifrunde Stahl 2013

Stahlnachrichten NR 4 Tarifrunde Stahl 2013

IG Metall erzielt Verhandlungsergebnis

Ab sofort drei Prozent mehr Geld

Die 75.000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen erhalten ab März mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung. Darauf einigten sich die IG Metall und der Arbeitgeberverband Stahl nach zehnstündiger Verhandlung in der Nacht vom 5. auf den 6. März in Düsseldorf. Der Tarifvertrag soll 15 Monate gelten, bis Mai 2014. Die Tarifkommission stimmt in einer Woche über das Verhandlungsergebnis ab.

Die Quote der Anspruchsberechtigten auf Altersteilzeit wird von vier auf fünf Prozent der Belegschaft angehoben. Beschäftigte, die künftig einen Altersteilzeitvertrag abschließen, bekommen einen zwei- statt einprozentigen Inflationsausgleich auf die Abfindung zum Rentenabschlag. Für die neuen Auszubildenden, die Altersvorsorgewirksame Leistungen in Anspruch nehmen, konnte eine Verdoppelung des gegenwärtigen Arbeitgeberbeitrags auf 26,59 Euro erreicht werden. Der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung wurde verlängert.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Knut Giesler nannte das Verhandlungsergebnis "eine faire, ordentliche Lösung".

Die IG Metall hatte bereits umfassende Warnstreiks geplant, die jetzt  ausgesetzt wurden. Am 7. März wird die Tarifkommission über den erreichten Verhandlungsstand informiert. Eine Entscheidung über die Annahme des Ergebnisses wird erst nach umfassender Diskussion in den Betrieben erfolgen.

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(IG Metall NRW)

10.03.13 13.00

Tarifverhandlung Stahl

Zum Auftakt der dritten Tarifverhandlung Stahl an der Kundgebung vor dem Düsseldorfer Hotel Hilton.

   

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(IG Metall NRW)

05.03.13 22.00

Schnellmeldung NR 3. Tarifrunde Stahl 2013

Am Vormittag traf sich die große Tarifkommission der Eisen- und Stahlindustrie in Gelsenkirchen, um über den aktuellen Stand der Verhandlungen zu beraten. Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter in NRW informierte umfassend über die beiden abgelaufenen Verhandlungsrunden. Die Arbeitgeber hatten auch in der zweiten Verhandlung kein Angebot vorgelegt.

Die 63 anwesenden Tarifkommissionsmitglieder sind sich einig: Nicht Warn-streik und Streik ist das Ziel, sondern ein gutes Ergebnis für die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben. Wenn die Arbeitgeber in der nächsten Verhandlungsrunde am 5. März kein verhand-lungsfähiges Angebot vorlegen, wird es aber unweigerlich zum Konflikt kommen. Die Warnstreiks sind deshalb ab sofort vorzubereiten.

Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter in NRW: „In der zweiten Verhandlungsrunde haben wir vorrangig über Altersteilzeit, Beschäftigungssicherung und Altersvorsorge für Auszubildende verhandelt. Die Arbeitgeber weigern sich bisher vor allem, den tariflichen Anspruch auf Altersteilzeit von 4 auf 5 Prozent der Beschäftigten auszuweiten. Genau das hat aber höchste Priorität für unsere Mitglieder. Zum Entgelt haben uns die Arbeitgeber noch gar nichts vorgelegt. In der kommenden Woche müssen sie zeigen, dass auch sie an einer ordentlichen Verhandlungslösung interessiert sind. Andernfalls gibt es Warnstreiks“.

Wir werden die 3. Verhandlung am 5. März in Düsseldorf dazu nutzen, unsere Forderungen laut, stark und mit Nachdruck zu untermauern. Beteiligt euch an unserer verhandlungsbegleitenden Aktion. Sprecht eure Verwaltungsstellen auf Busse und andere Mitfahrgelegenheiten an.

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(IG Metall NRW)

05.03.13 10.00

Stahlnachrichten NR 3 Tarifrunde Stahl 2013

Tarifkonflikt spitzt sich zu

IG Metall-Tarifkommission Stahl beschließt Warnstreiks
Die IG Metall-Tarifkommission für die nordwestdeutsche Stahlindustrie fordert die Arbeitgeber auf, in der dritten Tarifverhandlung am 5. März ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Sonst gebe es ab 6. März Warnstreiks. Das hat die Tarifkommission für die 75.000 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen heute in Gelsenkirchen einstimmig beschlossen.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Knut Giesler hatte von der zweiten Tarifverhandlung am Vortag berichtet: "Die Arbeitgeber weigern sich bisher vor allem, den tariflichen Anspruch auf Altersteilzeit von vier auf fünf Prozent der Beschäftigten auszuweiten", sagte er. Zum Thema Entgelt hätten sie "noch gar nichts vorgelegt".

In der Stahlindustrie besteht seit heute keine Friedenspflicht mehr. Die IG Metall fordert fünf Prozent höhere Einkommen; ab 1. März und für zwölf Monate. Älteren soll vermehrt die Möglichkeit angeboten werden, in Altersteilzeit zu gehen. Auszubildende sollen einen Anspruch auf volle Altersvorsorgewirksame Leistungen erhalten.

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(IG Metall NRW)

04.03.13 10.30

Schnellmeldung Tarifrunde Stahl 2013

WICHTIG!!! WICHTIG!!!   WICHTIG!!!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der 2. Verhandlung der „ Tarifrunde 2013“ hat der Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt.

Die 3. Verhandlung findet am 05.03.2013 in Düsseldorf statt.

Wir planen, die Verhandlung zu begleiten und bitten um eure aktive Beteiligung.

Busabfahrt, 05.03.13, Tor 1, Betriebsratsgebäude – 14.00 Uhr!

Rückmeldungen schnellstmöglich im VKL-Büro bei den Kolleginnen

Claudia Wallich (0203/5-240174) und

Beata Conrad (0203/5-240167)

(VKL Newsletter)

01.03.13 10.00

Schnellmeldung NR 2. Tarifrunde Stahl 2013

Zweite Tarifverhandlung ohne Arbeitgeber-Angebot

IG Metall bereitet Warnstreiks vor
Ergebnislos endete auch die zweite Tarifverhandlung für die nordwestdeutsche Stahlindustrie heute in Gelsenkirchen. Die Arbeitgeber machten kein Angebot. Die IG Metall bereitet sich deshalb auf Warnstreiks vor. Die dritte Verhandlung findet am 5. März in Düsseldorf statt.
Am Verhandungsort werden zahlreiche Stahlarbeiter aus NRW, Niedersachsen und Bremen erwartet. Die IG Metall fordert für die 75.000 Beschäftigten der Branche fünf Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung. Der Tarifvertrag zur Altersteilzeit soll verbessert, der zur Beschäftigungssicherung fortgeschrieben werden. Für die Auszubildenden sollen die vermögenswirksamen Leistungen verdoppelt und in altersvorsorgewirksame Leistungen umgemünzt werden.

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(IG Metall NRW)

01.03.13 10.00

Schnellmeldung NR 1. Tarifrunde Stahl 2013

Informationen zur Tarifrunde 2013 in der

Eisen-und Stahlindustrie
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen
Herausgeber: IG Metall Bezirksleitung NRW, 22. Februar 2013

Erste Tarifverhandlung Stahl endet ohne Angebot der Arbeitgeber

Düsseldorf – Ohne Angebot der Arbeitgeber endete heute in Düsseldorf bereits nach 100 Minuten die erste Tarifverhandlung für die 75.000 Beschäftigten der Stahlindust¬rie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen.

 

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(IG Metall NRW)

15.02.13 11.00

IG Metall Tarifrunde Stahl 2013

Erste Stahl-Tarifverhandlung schon am 22. Februar

Für Stahlarbeiter fünf Prozent mehr Geld gefordert
Fünf Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung ab 1. März! Das fordert die IG Metall für die 75.000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Der neue Tarifvertrag soll für zwölf Monate gelten. Die Tarifkommission stimmte dem Forderungspaket heute in Sprockhövel mit großer Mehrheit zu.

Über die Entgeltforderung hinaus will die IG Metall in den Verhandlungen mit den Arbeitgebern zwei Tarifverträge fortschreiben - die zu Altersteilzeit und zur Beschäftigungssicherung. Der Vertrag zum früheren Ausscheiden aus dem Berufsleben soll zudem verbessert werden; sprich die Quote derjenigen Beschäftigten, die ihn im Betrieb in Anspruch nehmen können, soll erhöht werden. Die vermögenswirksamen Leistungen sollen für die Auszubildenden verdoppelt und in altersvorsorgewirksame Leistungen umgewandelt werden.

Knut Giesler, der IG Metall-Bezirksleiter in NRW und neue Verhandlungsführer der IG Metall für die nordwestdeutsche Stahlindustrie, begründet die Forderungen so: "Die Verbraucherpreise steigen, die Produktivität steigt, damit müssen auch die Einkommen ordentlich steigen. Und zu Recht erwarten die Menschen gute Regelungen für Beschäftigungssicherung und Altersteilzeit. Gerade für die jüngeren Menschen wollen wir einen Beitrag zur finanziellen Absicherungen im Alter durchsetzen.“

Die Situation in der Stahlindustrie bewertet die IG Metall als durchaus stabil in dem derzeit wirtschaftlich noch unsicheren Umfeld; es gebe begründete Aussichten auf ein gesteigertes Wachstum im zweiten Halbjahr 2013.

Die erste Tarifverhandlung beginnt am Freitag, 22. Februar, um 17 Uhr in Hotel Hilton in Düsseldorf. Die zweite Verhandlung findet am 28. Februar statt. Am selben Tag endet nachts um 24 Uhr die Friedenspflicht.

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(IG Metall NRW)

19.02.13 18.00

IG Metall Tarifrunde Stahl 2013

Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten in der Eisen- und Stahlindustrie.

Sprockhövel. 
Vor der ersten Verhandlungsrunde in der Eisen- und Stahlindustrie legt die Gewerkschaft IG Metall die Marschroute fest: Sie fordert fünf Prozent mehr Lohn für die 75.000 Beschäftigten. Für die Auszubildenden will die Gewerkschaft vermögenswirksame Leistungen zur Absicherung im Alter durchsetzen.

Mit der Forderung von fünf Prozent mehr Lohn geht die IG Metall in die Tarifverhandlungen für die nordwestdeutsche Stahlindustrie. Der Tarifvertrag für die 75. 000 Beschäftigten soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben, wie die Tarifkommission der Gewerkschaft am Dienstag in Sprockhövel beschloss. Außerdem sollen die auslaufenden Tarifverträge zu Altersteilzeit und Beschäftigungssicherung erneuert und der Übergang in Altersteilzeit erleichtert werden. Für die Auszubildenden will die Gewerkschaft vermögenswirksame Leistungen zur Absicherung im Alter durchsetzen.


 (Der Westen)

19.02.13 18.00

IG Metall Tarifrunde Stahl 2013

Tarifrunde Stahl 2013 gestartet

Mit der am 14.01.13 stattgefundenen Tarifkommissionssitzung für die ca. 73.000 Beschäftigen der westdeutschen Stahlindustrie ist die Tarifrunde 2013 gestartet.
Am 28.02.2013 laufen die Tarifverträge zur Altersteilzeit und zur Beschäftigungssicherung aus. Die Tarifverträge zu Löhnen, Gehältern und Auszubildendenvergütungen wurden einstimmig von den Mitgliedern der Tarifkommission gekündigt. Nach der Präsentation der wirtschaftlichen Rahmendaten und den Lageberichten aus den Betrieben, erklärte der neue Bezirks- und somit Verhandlungsleiter Knut Giesler, dass er eine erfolgreiche Tarifrunde möchte. Die große Mehrheit der Tarifkommissionsmitglieder sprach sich für eine Verlängerung bzw. Weiterentwicklung der Tarifverträge zur Altersteilzeit und zur Beschäftigungssicherung aus. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation für die meisten der Stahlbetriebe, sind alle Kolleginnen und Kollegen gewillt, diese Tarifrunde zum Erfolg zu führen. Denn wir sind Stahl – wir können kämpfen!

Der weitere Fahrplan:

24.01.: 07:00 Uhr-Kreis IG Metall Duisburg
18.02.: Vertrauensleutevollversammlung TKSE Hamborn/Beeckerwerth
              geplanter Beginn: 14:15 Uhr
19.02.: Tarifkommissionssitzung zur Aufstellung der Forderung

 

Stahlnachrichten zur Tarifrunde 2013


16.01.13 14.00

IG Metall Tarifrunde Stahl 2013

Stahl-Tarifkommission stimmt ab.
Foto: Hüsson

Das sind unsere gewählten Tarifkommissionsmitglieder 2013:

Back, Günter
Johann, Dirk
Kruse, Bernd
Michael, Martin
Müller, Michael
Müller, Wilfried
Nasikkol, Tekin
Savas-Palberg, Seyhan
Schwuchow, Dieter
Segerath, Willi
Vopel, Olaf

16.01.13 14.00

IG Metall /Sprockhövel

Sprockhövel
(dpa/lnw)
Die IG Metall hat für die rund 75 000 Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen die Tarifrunde 2013 eingeläutet. Die Tarifkommission habe die Kündigung der Entgelt-Tarifverträge zum 28. Februar beschlossen, teilte die IG Metall NRW am Montag mit. Außerdem müssten Tarifverträge über Altersteilzeit und Beschäftigungssicherung neu vereinbart werden. Die Stahlindustrie befindet sich nach Ansicht der Gewerkschaft auch 2013 in einem tragfähigen Fahrwasser, weil im Maschinenbau, der Bauindustrie und im Fahrzeugbau Umsatzzuwächse zu erwarten seien. Über die Forderungen werde im Februar beraten.

(RP-Online)

14.01.13 20.00